Killimanjaro-Tagebuch

Kilimanjaro-Tagebuch des SV-Z Teams

Erich Krassnitzer
Klaus Platzer
Karl Wilblinger
Harald Maschessnig
Gottfried Sumann
Karl Steinwender
Martin Isopp-Salbrechter
Arnold Sumann

26. 10. 2011 - Anreise

Kurz nach Mitternacht geht’s vom Zammelsberg los, Stefan Walcher chauffiert uns zum Flughafen München. Nach zweimaligen Ausrufen, gingen dann auch wir an Bord des Fliegers nach Amsterdam, wo wir dann in die Maschine Richtung Kilimanjaro-Airport umstiegen.

Gegen 20 Uhr (Ortszeit) landeten wir dann in Tansania, bei mehr als 30° plus. Nach den etwas komplizierten ausfüllen der Visa-Anträge, und der etwas langwierigen Abwicklung bei der Visaerstellung, kamen wir dann um ca. 21 Uhr aus dem Flughafen, wo wir von unseren Fahrern erwartet wurden. Hier wurde uns zum ersten Mal klar, dass Zeit keine Rolle spielt, es gilt einfach Pole-Pole (Langsam in Swahili). Diese brachten uns dann zum Hotel am Eingang des Nationalparks am Fuße des Kilimanjaro‘s, wo wir 3 weiter Mitglieder unserer Tour trafen, unseren Bergführer aus der Steiermark den Rudi Stangl, und zwei weiter Bergsteiger den Peter aus Wien und Hans aus Korneuburg. .

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27.10.2011 - 1. Tag

1.860 m – 2.720 m

Der Start, das Abfahren mit dem Bus direkt zum Eingang des Nationalparks am Kilimanjaro verzögerte sich etwas da es bei einem der Busse eine Panne gab (war halt kein Renault).

Durch den Dschungel ging es gemütlich, teilweise begleitet von Affen, zu unserem ersten Lager auf 2.720m.

28.10.2011 - 2. Tag

2.720 m – 3.730 m

Zeitig ging es nach einen herzhaften Frühstück los, zuerst noch kurz durch ein Dschungel/Urwald-Gebiet, später dann durch steppenartiges Terrain, noch am Vormittag setze Regen ein der uns bis zum Lager auf 3.730m begleitete. Ein Teil des Teams stieg am späteren Nachmittag bei dann trockenen Wetter noch auf 3.900m auf, wo sich dann auch der Kilimanjaro das erste Mal zeigte.

29.10.2011 - 3. Tag

3.730 m – 4.350 m und retour

Tag zum akklimatisieren, langsamer Anstieg vorbei an den Zebra-Felsen bis zum Mawenzi - Einstieg auf 4350 m und wieder Abstieg zum Lager. Schön langsam macht sich die Höhe bemerkbar.

30.10.2011 - 4. Tag

3.730 m – 4.700 m

Der Anstieg führte zuerst über ein immer karger werdendes Steppengebiet und ging dann quer über die Kibo-Wüste, zu unserem letzten Lager vorm Gipfel, auf 4.700m. Die Luft wird spürbar dünner.

31.10.2011 - 5. Tag - der Gipfeltag

3.730m-5.835m und Abstieg auf 3.730m

Kurz vor Mitternacht, werden wir geweckt, und mussten leider feststellen, dass die Probleme mit der Höhe die Harald schon am Vortag hatte massiv schwerer geworden sind. Es wurde von unseren Bergführern beschlossen, dass Harald noch in der Nacht mit einen Guide zu dem Lager auf 3.730m absteigt. Wo wir laut Plan auch am Abend eintreffen sollten.

Wir die Restlichen begannen um ca. 1 Uhr mit dem Aufstieg zum Gipfel, über steiles leichtes Geröll ging es Höhenmeter um Höhenmeter nach oben. Auf Grund der Höhe sehr langsam, und ständig unter er Beobachtung vom Rudi Stangl. Nach einen weit schwerer als erwarteten Anstieg erreichten wir um ca. 6 Uhr 30 den Gilman’s-Point auf 5.685m. Nach einer kurzen Pause ging es dann entlang des Kraterrandes rauf zum Uhuru-Peak auf 5.895m den Höchsten Punkt Afrikas. Denn wir um ca. 8 Uhr 30 erreichten. Glücklich und erschöpft stiegen wir dann wieder zum Lager auf 4.700m ab, wo wir nach einem kleinen Mittagessen weiter zum Lager auf 3.730m abstiegen. Dort mussten wir feststellen, das Harald auf Grund seiner Problem weiter absteigen musste. Er ist am Tag noch bis unter 2.700m abgestiegen, begleitet von einem Guide. Dort wurde er dann von zwei Park-Ranger per Jeep ins Hotel gebracht wurde. kili_uhuru_peak.jpg

 

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Am späteren Nachmittag konnte Rudi dann Harald telefonisch im Hotel erreichen, und er konnte uns bestätigen dass es ihm schon wieder besser geht.

01.11.2011 - 6. Tag

Abstieg von 3730 m

Nach dem Abstieg, trafen wir Harald dann endlich wieder. Noch gezeichnet von den Problemen, aber schon in besserer Verfassung. Am späteren Nachmittag trafen wir dann nochmals unser gesamtes Team, die Träger, Köche und Bergführer. Bei den einen oder anderen Bier haben wir dann den Tag im Hotel ausklingen gelassen, und uns von den zwei Kollegen aus Wien und Kornneuburg verabschiedet, da die noch in der Nacht die Rückreise nach an traten.

Am 2.11.2011 ging es mit zwei kleinen Bussen zu der Grenze Tansania/Kenia, wo unser Safari-Team auf uns wartete. Mit zwei Safari-Busse, führen wir dann zum Tsavo-Ost-Nationalpark in Kenia. Nach einer Safari am Nachmittag, belegten wir dann unsere Zelte in Mitten des Parks. Wobei es sich hier um Luxuszelte handelte (mit Betten, Dusche und WC). Nach Safari und Mittagessen am nächsten Tag, ging es dann über eine Straße die keine war (die aber eine Hauptverbindungsstraße zwischen Kenia und Tansania ist) weiter nach Mombasa, wo wir uns dann am Strand in einen herrlichen Hotel regeneriertet haben.